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Optimist, Pessimist oder Realist?

Optimist, Pessimist oder Realist?

Optimist, Pessimist oder dann doch eher der rationale Realist? Wie schätzt du dich selbst ein und wer möchtest du gerne sein?

Der Pessimist – Probleme an jeder Ecke

Seine Grundhaltung ist Skepsis. Fast schon Paranoia. Er sieht an jeder Ecke Probleme und findet selbst im Sieg und im Guten noch das Schlechte. Er ist ein wahrer Meister darin, den Hacken zu finden. Und wer suchet, der findet bekanntlich auch. Doch wer kennt schon Menschen, die sich selbst ernsthaft als Pessimisten bezeichnen? Wobei wir auch schon beim Realisten landen.

Der Realist – Ein Gefährlicher Pessimist

Wieso sollte ein Realist ein gefährlicher Pessimist sein? Nun, ein Realist schätzt sich selbst nicht als Pessimisten ein. Er betrachtet die Dinge objektiv und realistisch. Sein Maßstab ist die Realität. Doch sein eigentlicher Maßstab ist seine Wahrnehmung der Realität und nicht die Realität selbst. Und diese Wahrnehmung hängt ganz stark mit unserer Einstellung, unseren Filtern und Glaubenssätzen ab. Ohne es selbst bewusst zu merken, setzen sich die Realisten unter uns scheinbar objektive Grenzen. Sie glauben so sehr an diese Grenzen weil deren Ursprung schließlich in der objektiven Realität liegt. Die angebliche Realität wird dann all zu oft als Ausrede für die verschiedensten Dinge angebracht. Doch so etwas wie Realität gibt es nicht.

Der Optimist – Lösungen an jeder Ecke

Warum Optimismus erstrebenswert ist? Der Optimist ist Lösungsorientiert und sieht selbst in der Niederlage eine Chance. Sein Glaubenssystem erlaubt es ihm gar nicht erst etwas schlechtes zu sehen. Wie eine selbst erfüllende Prophezeiung zieht der Optimist die positiven Dinge wie ein Magnet in sein Leben. Außerdem stellt er die richtigen Fragen. Der Optimist weiß, dass es keine Realität gibt und dass der eigene Glaube Berge versetzen kann. Wenn es sowieso keine echte Realität gibt, wieso dann nicht einfach die eigene Realität schaffen?

136 Tage Optimismus

Ist es realistisch, 136 Tag nach einer beidseitigen Unterschenkelamputation einen 10km-Lauf zu absolvieren? Ich weiß es nicht, weil ich mir diese Frage nie gestellt habe. Die Frage die ich mir damals stellte: Wie kann ich innerhalb 136 Tagen 10 km laufen? Die Unterschied dieser beiden Fragen ist gewaltig.

Der Optimismus erlaubt uns sehr viel weiter zu Denken. Der Realismus oder gar der Pessimismus bauen künstliche Barrieren in unseren Köpfen, die uns daran hindern, unser volles Potential auszuschöpfen. Am Ende ist deine Weltanschauung aber deine alleinige Entscheidung.. Es wäre mir eine Ehre, dir auf der Seite der Optimisten zu begegnen.

In diesem Sinne: Liebe Grüße und wunderschönes Wochenende.

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